Ausgabe 04/2017

Seitenanzahl: 41 Seiten

Preis: 24.00 €

Die fünfte Ausgabe der planungswirtschaft behandelt zwei Themen, die aus der täglichen Arbeit herausgegriffene, umfangreiche Argumentarien darstellen – wir dachten, die Muße der Ferien lässt Platz für etwas längere Texte.

  • Erfolgsfaktoren für Wettbewerbe soll all jenen die immer wieder zögern, sich auf diese (für die Planer) aufwändige Suche nach dem besten Projekt einzulassen, motivieren den Schritt zum offenen Wettbewerb zu wagen. Fachliche Betreuung, eine kompetente Jury sind der erste Ansatz zum Erfolg,

 

  • Kostenverantwortung, ist der Trend, nicht gerade die fachlich richtige Lösung für Probleme mit den Budgets. Der Beitrag von Erik Budiner und Hans Lechner zeigt vorrangig anhand deutscher Regelwerke und Urteile die Gefahren zu früher (vor HOAI.2009) und die Haftungsfolgen zu enger Kostenaussagen.

    Klaus Eschenbruch (RA, Prof. Dr. – Kapellmann & Partner) meinte zu diesem Titel: „Der Architekt muss doch nur sagen, wenn er die Kostenvorgabe überschreitet … der Auftraggeber muss dann entscheiden, was er tut …“. Vor allem öffentliche Auftraggeber sind dann
    • zB. nach der Kostenberechnung an formale Gremialbeschlüsse gebunden und können idR. das Programm oder die Qualitäten nicht eigenständig ändern,
    • zB. in den Vergaben der Gewerke nicht nur mit einem erheblichen Terminproblem konfrontiert, 
    • der Planer muss umplanen (kleiner ?), andere Qualität (Zustimmung der Gremien ?) … vor allem aber wer zahlt die Umplanung ? In den Tabellenwerten der HOAI und LM.VM sind (ab der Vorplanung) nur Einmalplanungen, keine Varianten über ganze LVs eingepreist, womit der Planer in ein erhebliches Problem – auch seiner eigenen Kosten – gerät, das nur aus der Unvernunft der HOAI.2009 resultiert, mit der (öffentliche) Auftraggeber die Kosten der Projekte festlegen wollen, obwohl zum Zeitpunkt der LPH 3 erst 22 % der Planung erbracht sind und die Preise der Bauwirtschaft erst nach LPH 7 aus der Prognose heraustreten.

Erfolgsfaktoren für Architekturwettbewerbe
Wettbewerbe sind das Akquisitionswerkzeug für Architekten – in den Augen der Auftraggeber überwiegt die Sorge: „wer wird gewinnen?“, „wird der Gewinner mein Projekt planen oder seine Architektur durchsetzen?“, „wird der Gewinner mein Projekt schaffen oder scheitern wir in aller Öffentlichkeit?“…

Offene Wettbewerbe sind das Ziel der Kammern – die Verpflichtung von Granden (Stars) steht im Fokus der Auftraggeber, was fehlt sind die Argu-mente mit denen diese Diskussion ausgewogen geführt wird und das Wissen, dass gemeinsames Verständnis die Projekte nicht nur im Wettbewerb trägt.

Günther Stefan ging in Vorlage mit dem ersten Text; das Ergebnis ist eine Argumentation im Konsens bis auf die Wortebene, als Spiegelbild der Erfahrungen aus mittlerweile fast hundert Wettbewerben [1].


Autoren: Günther Stefan, Arch. Dipl.-Ing. + Hans Lechner, Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Architekt, Zivilingenieur
Umfang: 17 Seiten

Erfolgsfaktoren für Architekturwettbewerbe

10.80 €
Planer sollen für die Kosten haften, obwohl sie nicht die Preise machen

Explodierende Kosten, Fehl(?)planungen einiger Großprojekte sind derzeit beliebtes Terrain für mediales Planerbashing. Machen wir einen Schritt zurück, weg von der aufgeheizten Front, um wieder einen klaren Blick auf die Arbeit und die Möglichkeiten der Planer werfen zu können.

Der erste Eindruck: Journalisten und juristische Ratgeber vorverurteilen Planer und auch Bauherren für die wirtschaftlichen Folgen dessen, was die Planer tun, nicht tun oder gar nicht tun können, ohne dass die realen Möglichkeiten fachlich dargestellt oder für eine interessierte Außenwelt mit verständlichen Worten transportiert werden.


Autoren: Erik Budiner, Rechtsanwalt + Hans Lechner, Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Architekt, Zivilingenieur
Umfang: 21 Seiten

Planer sollen für die Kosten haften, obwohl sie nicht die Preise machen ?

10.80 €

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