07
Dez

Entscheidungen und Änderungen in Projekten

LM.VM definiert die Leistungen zum Entscheidungs- und Änderungsmanagement (EM und ÄM). Diese sind innerhalb der Leistungsmodelle der Projektbeteiligten abgestimmt, sodass sich ein Arbeitsprozess mit klaren Aufgabenzuteilungen ergibt. Dennoch stellt sich im Zuge der Projektarbeit oft die Frage, welche Leistung von wem zu erbringen ist oder wer für das Änderungsmanagement verantwortlich ist.

Weiters praxisrelevant ist die Bewertung des ggf. damit im Zusammenhang stehende zusätzlichen Honoraranspruchs sowie die Klärung von Abgrenzungsfragen zur Konfiguration, Konkretisierung und Planungsfortschreibung.

 

 

Entscheidungen und Änderungen in Projekten

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07
Dez

Geschäftsgemeinkosten im Planungsbereich

Als mir mein Institut diesen Titel für einen Vortrag vor Studenten vorgeschlagen hat, dachte ich: tolle Idee, muss man unbedingt einmal machen. Der zweite Gedanke war, das wird mein kürzester Vortrag, denn die Materialien dazu sind ziemlich dünn.

Planungsbüros sind extrem heterogen in Größe und Struktur, starten fixiert auf starke Persönlichkeiten, nur sehr wenige schaffen den Sprung in die 2. Generation.

Die Wirtschaftlichkeit eines Büros wird meist am Kontostand abgelesen, systematische Kennwerte sind sehr selten. Bei mehr als 3500 Ziviltechnikerbüros im Kammerbereich Wien, Niederösterreich, Burgenland hatten von 1998 - 2002 nur etwa 100 auf eine Umfrage zur (neutralisierten) Bekanntgabe ihrer Wirtschaftsdaten geantwortet, daraus war keine Statistik zu generieren. Die Antworten waren zT. stark im Gegensatz zu den Daten.

Die Analyse wird erschwert, da Architekten aus Wettbewerben mit hohen Akquisitionskosten (= 8 - 10 % des Umsatzes) belastet sind, Ingenieurbüros dagegen nicht. Schon die Erkenntnis, dass Verhandlungsverfahren idR. fast genauso aufwendig sind wie Wettbewerbe, musste erst etabliert werden.

Für die Herausgabe von LM.VM.2014 war zur Kalkulation der Stundensätze eine neue, verständliche Regelung zu finden. Die Kalkulationsblätter A - C werden seit 2014 jährlich auf die Ergebnisse der Kollektivvertragsverhandlungen zwischen bAIK und Gewerkschaft fortgeschrieben und bilden ein allgemeingültiges Rückgrat für den Berechnungsweg der Honorare über Aufwandsabschätzung und für Personaleinsatzplanung.

 

 

Geschäftsgemeinkosten im Planungsbereich
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08
Okt

Sittenwidrige Vertragsbedingungen in Planerverträgen

Der OGH hat sich in der jüngsten Vergangenheit mehrfach mit Fragen zur Sittenwidrigkeit von Vertragsbedingungen in Bau- und Planerverträgen auseinandergesetzt. Grund genug, nachfolgend die diesbezüglich speziell für Planerverträge bestehende aktuelle Rechtslage in dem aus Sicht des Artikelverfassers für die Praxis relevanten Umfang zusammenfassend darzustellen.

 

 

Sittenwidrige Vertragsbedingungen in Planerverträgen
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08
Okt

Umgang mit Störungen

Die österreichische Bauwirtschaft hat Anfang 2017 einen herben Schock erlitten, als Kodek grundsätzliche Überlegungen zur konsequenteren Anwendung der rechtssystematischen Zusammenhänge vorgestellt hat, um der Flut baukostensteigender Mehrkostenforderung (MKF) auf Basis scheinlogischer Argumentationen entgegentreten zu können.

 

 

Umgang mit Störungen

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31
Jul

Veränderung der HONB im Projektablauf

In lange laufenden Projekten ergibt sich immer wieder die Frage, was bei den aus der Sache heraus zu verschiedenen Zeitpunkten unterschiedlichen Kosten und damit auch unterschiedlich „anrechenbaren Kosten“ = der Honorarbasis (HONB) der Planer die richtige Version wäre.

Der Projekt-Ablauf im Zeitstrukturmodell definiert mit den Leistungsphasen die vorläufig anzuwendenden anrechenbaren Kosten, zB. am Ende des Vorentwurfs für die Dauer der LPH 3 ist das die Kostenschätzung, für die LPHen 4+5+6 ist das die Kostenberechnung zum Entwurf, ab der HOAI.2009 sogar endgültig bis LPH 9.

In Projekten mit nur einfacher Kostenkontrolle wird idR. nach 60-80 % der Vergaben von den Prognosewerten der Kostenplanung auf die Auftragswerte umgestellt, weil diese nach Kostenplanung und Kostenanschlag der nächste Schritt in Richtung Kostenfeststellung sind.

In Projekten mit qualifiziertem Kostenmanagement könnte man auf den Trend abstellen. Am Ende des Projekts wird die Bemessungsgrundlage in Österreich nach den Regelwerken auf die Kostenfeststellung nach ÖN B 1801-1 (Schlussrechnungen der ausführenden Unternehmen) abgestellt.

 

 

Veränderung der HONB im Projektablauf

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31
Jul

Sorgfaltspflicht bei Ausschreibungen

Die wirtschaftliche Fehlentwicklung mancher Projekte erscheint der Außenwelt oft schwer verständlich. Grenzwerte, zu gerade noch oder nicht mehr tolerabel, sind als ‚Allgemeine Regel‘ wichtig, um überzogene Erwartungshaltung und Fehlleistungen auseinander zu teilen.

Die Erwartungshaltung vieler Auftraggeber (oft auch vertraglich unbedacht gegengezeichnet) passt vielfach nicht zu den realen Möglichkeiten der Planung. In mehreren Fachbeiträgen haben wir Regeln zur Arbeit der Planer beschrieben:

  • vertiefte Kostenplanung und -kontrolle, vertiefte Terminplanung und -kontrolle, Verlag der TU Graz 2013,
  • Ausschreibung auf der Basis von Entwurf, planungswirtschaft 02|2017,
  • Planer sollen für Kosten haften, obwohl sie nicht die Preise machen, planungswirtschaft 04|2017,
  • Baukosteneinhaltung als vereinbarte Beschaffenheit des Architektenwerkes in der deutschen Vertragspraxis der öffentlichen Hand, pw 02|2018,
  • Kostenschätzungen und -berechnungen, Wo sind die Lücken im Kostentrichter, planungswirtschaft 02|2018.

Der aktuelle Beitrag zeigt mögliche Schadensfälle aus Sorgfaltspflichtverletzungen bei der Erstellung von Ausschreibungen, deren wirtschaftlichen Folgen fatal sein können, insbesondere mit klaren Hinweisen, wie dies vermieden werden kann.

 

 

Sorgfaltspflicht bei Ausschreibungen
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07
Jun

Detail-Regelungen zur Abrechnung für PS, Planer, öBA

Bei der Abrechnung von Planer-/Projektsteuerungshonoraren gibt es immer wieder (scheinbar) ungeregelte Detailbereiche, sodass Klarstellungen dazu als Ergänzung der Regelwerke vorgenommen werden müssen.

 

 

Detail-Regelungen zur Abrechnung für PS, Planer, öBA

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07
Jun

Die RH-konforme Ausschreibung

Der vorliegende Artikel beleuchtet die Kernaussagen des Rechnungshofes im Kontext der rechtlichen und technischen Rahmenbedingungen und gibt Hinweise für eine RH-konforme Ausschreibung.
Bei Redaktionsschluss galt noch das BVergG 2006. Da aber bereits der Entwurf des BVergG 2017 vorliegt, haben sich die AutorInnen dazu entschlossen, vor allem auf dieses einzugehen. Für das bessere Verständnis und eventuelle Vergleichsmöglichkeiten sind jedoch jeweils die entsprechenden Paragraphen des BVergG 2006 in den Fußnoten angegeben.
Zahlreiche Mängel in Ausschreibungen machen dieses Thema komplexer, als es möglicherweise sein sollte. Zur Aufklärung der gesetzlichen Lage sowie zur besseren Orientierung wird vorliegender Text unterschiedliche Punkte zum Thema behandeln. Ausschreibung von Varianten, klare Positionen in Leistungsverzeichnissen, funktionale Ausschreibung, Qualität der Ausschreibungsunterlagen und viele weitere sind zentrale Punkte, die einem häufig begegnen. Auch kommt es in Ausschreibungen häufig vor, dass während der Zuschlagsfrist das LZ verändert wird. Folgendes Kapitel konzentriert sich auf die Empfehlung des Rechnungshofes zum Thema der Abänderung der Leistungsverzeichnisse.

 

 

Die RH-konforme Ausschreibung

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07
Jun

Objektplaner - Architekt

In der HOAI wurde 1977 der Begriff Objektplaner für die Beschreibung der Rolle des "federführenden, zentralen Planers" für den Architekten eingeführt.

 

 

Objektplaner - Architekt

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Kategorie Planung
28
Mär

Baukosteneinhaltung als vereinbarte Beschaffenheit des Architektenwerkes in der deutschen Vertragspraxis der öffentlichen Hand

Zur Beschaffenheitsvereinbarung über die Einhaltung einer Kostenobergrenze in den Vertragsmustern der öffentlichen Hand betreffend Architektenleistungen (insbesondere RBBau).

 

 

Baukosteneinhaltung als vereinbarte Beschaffenheit des Architektenwerkes in der deutschen Vertragspraxis der öffentlichen Hand

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28
Mär

Haftung und Gewährleistung von PlanerInnen in der höchstgerichtlichen Rechtsprechung

Von Architekten und Planern werden, im Unterschied zu den „klassischen“ Bauausführenden aus dem Bauhaupt- und Nebengewerbe, vorwiegend geistig schöpferische Leistungen erbracht. Diese unterscheiden sich nicht nur in der Art der Tätigkeit erheblich von den Leistungen der Bauausführenden. Auch aus rechtlicher Sicht sind die Leistungen von PlanerInnen in vielen Punkten anders zu qualifizieren als die Herstellung der Bauleistung (des Werkes) durch den Bauunternehmer.

 

 

Haftung und Gewährleistung von PlanerInnen in der höchstgerichtlichen Rechtsprechung

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28
Mär

Kostenschätzungen und berechnungen

Kostenermittlungen sind zunehmend Streitthema zwischen Planern und Auftraggebern, wobei sich eine große Lücke auftut, zwischen

  • Erwartungshaltung und fachlichen Möglichkeiten,
  • zwischen Erwartungshaltungen und Ausbildungsstatus,
  • zwischen Erwartungshaltungen und Regelwerken.

Kaum ein Auftraggeber ist bereit zu akzeptieren, dass die Entwicklung von Bauprojekten mit Entwicklungsarbeit verbunden ist und nicht die 10.000ste Wiederholung des gleichen Produkts darstellt.

Kaum ein Auftraggeber ist bereit zu akzeptieren, dass die Kosten erst nach der Vergabe zu 95 % der Bauleistungen „sicher“ sind, wenn die LVs auf Basis qualifizierter Ausführungsplanung gemacht wurden.

Für viele andere Lebensbereiche werden systematische Unschärfe, divergente Haltungen akzeptiert, im Bereich der Bauplanung sind (fast) alle Auftraggeber der Meinung, „seit den Pyramiden könnte man das doch gelernt haben!“

 

 

Kostenschätzungen und -berechnungen. Wo sind die Lücken im Kostentrichter ?

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15
Feb

Entkoppelung der Honorarbasis von den tatsächlichen Herstellungskosten

Unterschiedliche Modelle der Honorarermittlungsgrundlage und -abrechnung bei Planungsleistungen (ein Vergleich zwischen LM.VM, HOA und HOAI)

Planerhonorare basieren auf einer Bemessungsgrundlage, die häufig im Planervertrag individuell zwischen den Vertragspartnern geregelt ist.

In Abhängigkeit der zugrundegelegten Regelung sind dabei zwei Aspekte von Bedeutung. Zum einen ist vertraglich festzulegen welche Kostenbestandteile lt. ÖN B 1801-1 voll bzw. anteilig je Fachplanung anzurechnen sind, und zum anderen ist festzulegen, auf welcher Kostengrundlage die Abrechnung der Leistung zu erfolgen hat.

Die unterschiedlichen Anteile einer Bemessungsgrundlage sowie mögliche Abrechnungsgrundlagen (Abrechnung auf Basis von tatsächlichen Herstellungskosten / Kostenfeststellung oder Abrechnung auf Basis der Kostenberechnung) sollen in der Folge aufgezeigt werden.

Da in Deutschland mit der aktuellen HOAI eine Entkoppelung der Honorare von den tatsächlichen Herstellungskosten erfolgte, wird auch ein Vergleich der beiden Werke aufgezeigt, um einerseits die Entwicklung darzustellen und gleichzeitig Beispiele für mögliche Regelungen aufzuzeigen.

Ziel des Beitrages ist, das Beleuchten von honorarrelevanten Regelungen die bei jedem Projekt gesondert zwischen den Vertragspartner zu vereinbaren sind.

 

 

Entkoppelung der Honorarbasis von den tatsächlichen Herstellkosten
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15
Feb

Entwurfsplanung oder Systemplanung, 2 Begriffe für eine Leistungsphase

1977 hat K.H. Pfarr die Problematik mit der „Entwurfsplanung“ in den Leistungsbildern aufgezeigt, indem er die LPH 3 als „Systemplanung“ bezeichnet hat.

Der von Pfarr eingeführte Begriff „Systemplanung“ ist aber im Rollenverständnis der Architekten nicht immer angekommen.

Entwurfsplanung oder Systemplanung, 2 Begriffe für eine Leistungsphase
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Kategorie Planung
15
Feb

Zur Prüfbarkeit von Planerrechnungen

Verträge von Architekten und Ingenieuren (Planer) beziehen sich in Vergütungsfragen idR. auf mehrere Parameter, die auch für Aufstellung von Teil- und Schlussrechnungen vertrags- oder regelkonform dargestellt werden müssen. Insoferne hat eine ordnungsgemäße Rechnungsstellung alle Angaben zu enthalten, die erforderlich sind, um die Richtigkeit und Angemessenheit der in Rechnung gestellten Leistungen zu überprüfen.



Zur Prüfbarkeit von Planerrechnungen
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19
Dez

Die RH-konforme Angebotsprüfung

Die Kernaussagen und Leitsätze des Rechnungshofes befassen sich auch mit dem Thema Angebotsprüfung und zeigen klar, dass es unabdingbar ist, Preise genau zu hinterfragen und zu verstehen, was sich hinter diesen verbirgt. Dieser Artikel beleuchtet diese Kernaussagen im Rahmen des rechtlichen Umfeldes und gibt Hinweise für eine RH-konforme Angebotsprüfung.



Die Rechnungshofkonforme Angebotsprüfung
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19
Dez

Planung … Termine … Verzögerungen

Die SOLL-„Planungszeit“ wird selten geregelt. Eine planungswirtschaftliche Betrachtung bietet Lösungen im Vergleich mit der Bauwirtschaft.

Weil die Honorarordnungen eine ‚geregelte‘ Relation zwischen Baukosten und Vergütung herstellen und weil die Inhalte der Planerverträge allgemein als nicht beschreibbar gelten, ordnert man sie von der Vertragsart her als Detail-Pauschalverträge ein, mit der unzulässigen Vermutung, dass die Dauer auch pauschalisiert sei, jedenfalls dann, wenn es länger dauert.

Weil die Fragen „Planungszeit“ und „Ermittlung einer Mehr-Planungszeit“ in den aktuellen Planungsverträgen und in der Literatur kaum behandelt werden, jedoch die Zahl der zeitlichen Abweichungen bei Bauprojekten im Allgemeinen zunimmt, führt dieses Thema in der Praxis häufig zu Auseinandersetzungen zwischen den Vertragspartnern.

In Deutschland ist dazu der § 10 der HOAI „Berechnung des Honorars bei vertraglichen Änderungen des Leistungsumfangs“ in Diskussion. Gemäß Empfehlungen des Deutschen Baugerichtstages soll § 10 der HOAI unter anderem um eine Regelung ergänzt werden, wonach ein Zusatzhonorar für verlängerte Bauzeit vorzusehen ist, überwiegend bezogen auf die Objektüberwachung, seltener auf die Phase 1 - 7, Vorentwurfsplanung bis Vergabe.



Planung … Termine … Verzögerungen
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12
Okt

Nachweis der Eignung bei Vergabeverfahren: Grenzen der Heranziehung von Referenzen Dritter

Bei Vergabeverfahren verlangen öffentliche Auftraggeber von den Bewerbern/Bietern zum Nachweis der technischen Leistungsfähigkeit oftmals den Nachweis über einschlägige Referenzprojekte. Soweit Bewerber/Bieter über diesen Nachweis nicht selbst verfügen, können sie sich gemäß § 76 BVergG 2006 auf die technische Leistungsfähigkeit Dritter – ua durch Referenzen – stützen, sofern der Bewerber/Bieter nachweist, dass er während des Auftragszeitraums tatsächlich über deren Mittel verfügt.

Der EuGH befasste sich in einer jüngeren Entscheidung mit der Frage, ob sich Bewerber/Bieter nur dann auf Referenzen Dritter zum Nachweis der technischen Leistungsfähigkeit stützen dürfen, wenn diese Leistungsteile ausführen oder ob eine bloß formale Zurverfügungstellung von Referenzen („Referenz-Shopping“) zulässig ist.



Referenzen Dritter
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12
Okt

Regieleistungen

Regieleistungen sind bei Bauvorhaben oft notwendige Ergänzungen, um das Leistungsziel aus einem Einheitspreis- oder auch Pauschalpreisvertrag zu erreichen. Trotz ihrer oft praktischen Notwendigkeit, bleiben sie aber ein häufig diskutiertes und heikles Thema. So stellen sich immer wieder die Fragen, was denn eine Regie im Sinne einer Leistungserbringung überhaupt ist, wann Regieleistungen zur Anwendung kommen dürfen, und wie hoch der Anteil von Regien an einem Bauprojekt sein soll bzw. darf.



Regieleistungen
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12
Okt

Warnung vor ÖN H 6010 + ÖN E 8390-1

Die Qualitätssicherungssysteme der AS (Austrian Standards) sind in Bezug auf ÖN H 6010 und ÖN E 8390-1 nicht wirksam geworden. Die beiden Unterlagen sind weder planungstauglich, noch zukunftstauglich. Die beiden Normen propagieren Fehler und Einseitigkeiten, die Planungen ins Chaos und Baustellenabwicklungen zu hohen Mehrkosten treiben können.



Warnung vor ÖN H 6010 + ÖN E 8390-1
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Kategorie Planung
07
Aug

Planer sollen für die Kosten haften, obwohl sie nicht die Preise machen

Explodierende Kosten, Fehl(?)planungen einiger Großprojekte sind derzeit beliebtes Terrain für mediales Planerbashing. Machen wir einen Schritt zurück, weg von der aufgeheizten Front, um wieder einen klaren Blick auf die Arbeit und die Möglichkeiten der Planer werfen zu können.

Der erste Eindruck: Journalisten und juristische Ratgeber vorverurteilen Planer und auch Bauherren für die wirtschaftlichen Folgen dessen, was die Planer tun, nicht tun oder gar nicht tun können, ohne dass die realen Möglichkeiten fachlich dargestellt oder für eine interessierte Außenwelt mit verständlichen Worten transportiert werden.



Planer sollen für die Kosten haften, obwohl sie nicht die Preise machen ?

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07
Aug

Erfolgsfaktoren für Architekturwettbewerbe

Wettbewerbe sind das Akquisitionswerkzeug für Architekten – in den Augen der Auftraggeber überwiegt die Sorge: „wer wird gewinnen?“, „wird der Gewinner mein Projekt planen oder seine Architektur durchsetzen?“, „wird der Gewinner mein Projekt schaffen oder scheitern wir in aller Öffentlichkeit?“… 

Offene Wettbewerbe sind das Ziel der Kammern – die Verpflichtung von Granden (Stars) steht im Fokus der Auftraggeber, was fehlt sind die Argu-mente mit denen diese Diskussion ausgewogen geführt wird und das Wissen, dass gemeinsames Verständnis die Projekte nicht nur im Wettbewerb trägt. 

Günther Stefan ging in Vorlage mit dem ersten Text; das Ergebnis ist eine Argumentation im Konsens bis auf die Wortebene, als Spiegelbild der Erfahrungen aus mittlerweile fast hundert Wettbewerben [1].



Erfolgsfaktoren für Architekturwettbewerbe

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09
Jun

Planung von besonderen Arbeitsplätzen

Bei Standardprojekten wie Wohnbau, Schulen, Geschäftshäuser kann ein Auftraggeber zurecht davon ausgehen, dass ein Architekt (Objektplaner) die Konfiguration der „Arbeitsplätze“ einer Küche, eines Klassenraumes in der Gebäudelehre, im Wohnbau gelernt hat und (nur) ein „normaler“ Abstimmungsbedarf zwischen Bedarfsangaben und endgültiger Planung eingebracht werden muss.

Ganz anders liegt die Sache bei speziellen Arbeitsplätzen zB. der modernen Gerätemedizin, bei Laborbauten, in vielen Bereichen des High-Tech- Industriebaus, wo der Objektplaner die Räume, die Geräte, die Funktionseinrichtung mit den Nutzern mehrfach im Detail abstimmen muss und die funktionalen Anforderungen die Gestaltungsspielräume oft einengen.



Planung von besonderen Arbeitsplätzen
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Kategorie Planung
09
Jun

TOL, KOL und GOL vs. LM.VM.2014 - LPH7

Die Oberleitungen der HOA 2004 im zeit-/leistungsabhängigen Gesamtvergleich mit den aktuellen LM+VM [OA] 2014, sind die verschwunden ?

Derzeit werden Leistungsbilder in vielen Planerverträgen von den alten Leistungsbildern der Honorarordnungen auf die neuen Leistungsmodelle des LM.VM.2014 umgestellt. Dabei zeigt sich, dass es einige Leistungsverschiebungen innerhalb der einzelnen Leistungsphasen gibt und eine (für die Tragwerksplanung und TA) neue Leistungsphase „Begleitung der Bauausführung“ entstanden ist.



TOL, KOL und GOL vs. LM.VM.2014 - LPH7
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09
Jun

Besondere Leistungen in Projektkrisen

Der Begriff Krise ist nicht scharf konturiert, wird häufig unbedacht angewandt, ist im Empfinden der Projektbeteiligten unterschiedlich skaliert.

Es gibt Projekte, bei denen Konsens zum Begriff Krise herrscht, zB. wenn ein wesentlicher Beteiligter in Konkurs geht und (fast) alle Arbeiten der anderen Gewerke behindert sind.

In solcher Situation herrscht auf Seiten der verbleibenden Projektbeteiligten weitgehend „Sprachlosigkeit“ insoferne, als die Frage wer was zu tun hat (hätte) nicht ad hoc zugeordnet werden kann.

Projektkrisen sind mannigfaltige Begleiter der Architekten und Ingenieure, fast könnte man meinen, kein Projekt kommt ohne Krise durch.

Die Ursachen kommen selten von außen, oft aus der Projektarbeit selbst, meist aus zu geringer Tiefe der Vorbereitung in der Leistungsphase ø, die vor dem Einsatz der Planer, die Anforderung (Bedarfsplanung) an das Projekt erarbeitet.



Besondere Leistungen in Projektkrisen
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09
Jun

Entscheidungen in Projekten

Planer planen selten für sich selbst, allein daraus resultiert eine zwingende Mitwirkungspflicht des Auftraggebers. Planer haben Planen gelernt, nicht aber alle Arbeits- und Lebensbedingungen der vielfältigen Varianten unserer Welt. Der Arbeitsplatz eines Herzchirurgen oder eines Stellwarts der DB wird nicht nur in einer „Erörterung“ ausführungsreif konzipiert werden können.



Entscheidungen in Projekten
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07
Apr

frequently asked questions [FAQs]

frequently asked questions entstand als Sammlung häufiger, wiederkehrender Anrufe, Anschreiben von Architekten und Ingenieuren an den Interdisziplinären Honorarausschuss, den der Autor 1997 - 2006 geleitet hat und wurde in enger Zusammenarbeit mit den Rechtsberatern der Länderkammern fortgeschrieben. Die Sammlung wurde im Zuge der Arbeit an LM.VM.2014 erweitert und wird nun in der planungswirtschaft fortgesetzt.

Mitglieder der FgPB und Abonnenten der planungswirtschaft können gerne ihrerseits Fragestellungen von allgemeinem Interesse an die Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! übermitteln, die von Redaktionisten – passend zu den jeweiligen Ausgaben – aufgegriffen werden.



frequently asked questions [FAQs]
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07
Apr

Beurteilung von gestörten Planungsabläufen

In Deutschland ist die Erweiterung des § 10 der HOAI 2013 zur Berechnung des Honorars bei vertraglichen Änderungen des Leistungsumfangs in Diskussion. Im Rahmen des Deutschen Baugerichtstages wurden vier Empfehlungen diesbezüglich veröffentlicht. § 10 der HOAI soll um folgende Aspekte ergänzt werden, wonach

  • ein Zusatzhonorar für verlängerte Bauzeit vorzusehen ist,
  • der Auftraggeber berechtigt ist Änderungen anzuordnen (einseitiges Anordnungsrecht des AG),
  • ein Umplanungszuschlag vorzusehen ist, und
  • die Regelung zur „Anknüpfung an sich nicht ändernde anrechenbare Kosten“ textlich zu bereinigen ist.


Beurteilung von gestörten Planungsabläufen
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07
Apr

Ausschreibung auf Basis von Entwurf

Praktisch jedes Projekt, das heute in der Pathologie der Sachverständigen und Gutachter oder im Strudel von Kostensteigerungen landet, zeigt die Symptome der GOA 1945-1991: ausgeschrieben auf Basis des Entwurfs >> Kostensteigerung 30-40 % plus erhebliche Bauzeitüberschreitung!

Ausschreibung auf Basis des Entwurfs

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20
Feb

Quality Gates - Entscheidungspunkte für Auftraggeber

Für Projekte der Unternehmenswelt ist die Findung der generellen Ablaufs- muster ein erster Schritt des Projektmanagements. Bei Bauprojekten ist aus der Regelwelt der üblichen Leistungen (HOAI, LM.VM.2014) das Zeitstrukturmodell in den Leistungsbildern impliziert vorgegeben.

Quality gates beschreiben die Abläufe und die Entscheidungsinhalte der Projektphasen(stufen) und der Leistungsphasen (Teilleistungen) der Planungsabwicklung und stellen die Inhalte der einzelnen Schritte und der großen Entscheidungen/Beschlüsse der Auftraggeber dar.

Ein wichtiger Beitrag zur Verständlichkeit und zu Standardisierung der Prozesse.

22
Dez

Organisationshandbuch

Das Organisationshandbuch (gelegentlich auch Projekthandbuch) ist neben den Verträgen, den Leistungsbildern das wichtigste Werkzeug und Dokument der Projektorganisation. Es beschreibt die Regeln für die gemeinsame Tagesarbeit.

21
Dez

Projektklasse 1-5

Gespräche zu Projekten sind häufig davon geprägt, dass man seinem Gesprächspartner die „besondere Größe“, die außergewöhnlichen Schwierigkeiten eines Projektes vermitteln möchte und dabei feststellen muss, dass es keine allgemeingültigen Parameter dafür gibt, dass die Gesprächspartner mit oft nach Übertreibung klingenden Worten von der Kleinheit oder der Größe eines Projektes überzeugt werden sollen.

20
Dez

Zeitstrukturmodell LM.VM + HOAI

Nach H. Stachowiak ist ein Modell ein reduziertes Abbild der Wirklichkeit, also
  1. eine Abbildung, Repräsentation eines (individuellen) Originals,
  2. eine Verkürzung, in der nicht alle (individuellen) Attribute des Originals, sondern die wesentlichen dargestellt werden,
  3. vom Pragmatismus getragen, in dem eine Abbildung für bestimmte Subjekte (Personen, Berufsgruppen, stakeholder), für eine bestimmte Zeit (die mittlere Zukunft, 10 Jahre ...), für einen konkreten Zweck (Regelungen für Planungsberufe) eben „modellhaft“ dargestellt wird.

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