Ausgabe 06/2018

Seitenanzahl: 34 Seiten

Preis: 24.00 €

Geschäftsgemeinkosten, ein für Planer meist abschreckender Begriff, sind kein besonders versöhnlicher Jahresausklang, aber vielleicht sind ein paar ruhige Stunden der Anlass auch so einen Artikel zu lesen.

Maria Wallner-Kleindienst befasst sich mit Entscheidungen und Änderungen, ein Thema, das immer wieder durchgearbeitet werden muss, um die Kosten der Projekte realitätsnahe darzustellen und darüber nicht den eigenen Aufwand zu vergessen.

Bis jetzt sind wir ohne Werbung gut ausgekommen, die letzte Seite ist ein erster Ansatz, weniger aus Gewinnsucht, eher aus pädagogischer Ambition und der immer wieder an uns herangetragenen Frage, doch wieder ein Seminar zu LM.VM. zu machen, viele Anfragen kamen aus Salzburg, Tirol, aus Kärnten. Um die Reisezeiten zu verringern, die (s.o.) eigentlich meist unproduktiv sind, wenn man nicht Bahn fährt, starten wir 2019 mit Webinaren, nicht ganz so persönlich wie im direkten Kontakt, „schaun wir mal“.

Abschließend zu 2018 vielen Dank für Ihre Treue und Bereitschaft sich auch mit den spröderen Aspekten unserer sonst so kreativen Berufe zu befassen. Ich wünsche Ihnen ein gutes 2019 und freue mich auf zahlreiche, produktive Beiträge im neuen Jahr !

Als mir mein Institut diesen Titel für einen Vortrag vor Studenten vorgeschlagen hat, dachte ich: tolle Idee, muss man unbedingt einmal machen. Der zweite Gedanke war, das wird mein kürzester Vortrag, denn die Materialien dazu sind ziemlich dünn.

Planungsbüros sind extrem heterogen in Größe und Struktur, starten fixiert auf starke Persönlichkeiten, nur sehr wenige schaffen den Sprung in die 2. Generation.

Die Wirtschaftlichkeit eines Büros wird meist am Kontostand abgelesen, systematische Kennwerte sind sehr selten. Bei mehr als 3500 Ziviltechnikerbüros im Kammerbereich Wien, Niederösterreich, Burgenland hatten von 1998 - 2002 nur etwa 100 auf eine Umfrage zur (neutralisierten) Bekanntgabe ihrer Wirtschaftsdaten geantwortet, daraus war keine Statistik zu generieren. Die Antworten waren zT. stark im Gegensatz zu den Daten.

Die Analyse wird erschwert, da Architekten aus Wettbewerben mit hohen Akquisitionskosten (= 8 - 10 % des Umsatzes) belastet sind, Ingenieurbüros dagegen nicht. Schon die Erkenntnis, dass Verhandlungsverfahren idR. fast genauso aufwendig sind wie Wettbewerbe, musste erst etabliert werden.

Für die Herausgabe von LM.VM.2014 war zur Kalkulation der Stundensätze eine neue, verständliche Regelung zu finden. Die Kalkulationsblätter A - C werden seit 2014 jährlich auf die Ergebnisse der Kollektivvertragsverhandlungen zwischen bAIK und Gewerkschaft fortgeschrieben und bilden ein allgemeingültiges Rückgrat für den Berechnungsweg der Honorare über Aufwandsabschätzung und für Personaleinsatzplanung.

Geschäftsgemeinkosten im Planungsbereich
10.80 €

LM.VM definiert die Leistungen zum Entscheidungs- und Änderungsmanagement (EM und ÄM). Diese sind innerhalb der Leistungsmodelle der Projektbeteiligten abgestimmt, sodass sich ein Arbeitsprozess mit klaren Aufgabenzuteilungen ergibt. Dennoch stellt sich im Zuge der Projektarbeit oft die Frage, welche Leistung von wem zu erbringen ist oder wer für das Änderungsmanagement verantwortlich ist.

Weiters praxisrelevant ist die Bewertung des ggf. damit im Zusammenhang stehende zusätzlichen Honoraranspruchs sowie die Klärung von Abgrenzungsfragen zur Konfiguration, Konkretisierung und Planungsfortschreibung.

Entscheidungen und Änderungen in Projekten

10.80 €

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