Wettbewerbe sind das Akquisitionswerkzeug für Architekten – in den Augen der Auftraggeber überwiegt die Sorge: „wer wird gewinnen?“, „wird der Gewinner mein Projekt planen oder seine Architektur durchsetzen?“, „wird der Gewinner mein Projekt schaffen oder scheitern wir in aller Öffentlichkeit?“… 

Offene Wettbewerbe sind das Ziel der Kammern – die Verpflichtung von Granden (Stars) steht im Fokus der Auftraggeber, was fehlt sind die Argu-mente mit denen diese Diskussion ausgewogen geführt wird und das Wissen, dass gemeinsames Verständnis die Projekte nicht nur im Wettbewerb trägt. 

Günther Stefan ging in Vorlage mit dem ersten Text; das Ergebnis ist eine Argumentation im Konsens bis auf die Wortebene, als Spiegelbild der Erfahrungen aus mittlerweile fast hundert Wettbewerben [1].



Erfolgsfaktoren für Architekturwettbewerbe

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In der planungswirtschaft 05|2018 haben wir eine umfangreiche Zusammenfassung der kontroversiellen Meinungen zum Thema Störungen erarbeitet, zumal zwischen den Darstellungen der Juristen und der Bauwirtschaftler einige Lücken festzustellen sind, was die für beide Seiten der Vertragspartner vertraglich (angemessene?) Anwendung der zT. dogmatischen oder fiktionalen Sichten angeht. Interessanterweise gab es bis jetzt keine Gegendarstellung dazu, was allerdings möglicherweise einer aktuellen Erschöpfung der Beteiligten aus umfangreicher Anwendungstätigkeit in Projekten zugeschrieben werden sollte.

Behinderungen sind die Auslöser von Störungen. Der Schnitt an die Wurzel des Problems war also naheliegend.

Die frühzeitige – von anderen Dokumentationssträngen – getrennte und daher fokussierte Bearbeitung, kann die Folgen von Behinderungen eingrenzen.

 

 

Umgang mit Behinderungen
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Die österreichische Bauwirtschaft hat Anfang 2017 einen herben Schock erlitten, als Kodek grundsätzliche Überlegungen zur konsequenteren Anwendung der rechtssystematischen Zusammenhänge vorgestellt hat, um der Flut baukostensteigender Mehrkostenforderung (MKF) auf Basis scheinlogischer Argumentationen entgegentreten zu können.

 

 

Umgang mit Störungen

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Kategorie Aufbauorganisation

Verträge von Architekten und Ingenieuren (Planer) beziehen sich in Vergütungsfragen idR. auf mehrere Parameter, die auch für Aufstellung von Teil- und Schlussrechnungen vertrags- oder regelkonform dargestellt werden müssen. Insoferne hat eine ordnungsgemäße Rechnungsstellung alle Angaben zu enthalten, die erforderlich sind, um die Richtigkeit und Angemessenheit der in Rechnung gestellten Leistungen zu überprüfen.



Zur Prüfbarkeit von Planerrechnungen
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Kategorie Honorarwesen

In lange laufenden Projekten ergibt sich immer wieder die Frage, was bei den aus der Sache heraus zu verschiedenen Zeitpunkten unterschiedlichen Kosten und damit auch unterschiedlich „anrechenbaren Kosten“ = der Honorarbasis (HONB) der Planer die richtige Version wäre.

Der Projekt-Ablauf im Zeitstrukturmodell definiert mit den Leistungsphasen die vorläufig anzuwendenden anrechenbaren Kosten, zB. am Ende des Vorentwurfs für die Dauer der LPH 3 ist das die Kostenschätzung, für die LPHen 4+5+6 ist das die Kostenberechnung zum Entwurf, ab der HOAI.2009 sogar endgültig bis LPH 9.

In Projekten mit nur einfacher Kostenkontrolle wird idR. nach 60-80 % der Vergaben von den Prognosewerten der Kostenplanung auf die Auftragswerte umgestellt, weil diese nach Kostenplanung und Kostenanschlag der nächste Schritt in Richtung Kostenfeststellung sind.

In Projekten mit qualifiziertem Kostenmanagement könnte man auf den Trend abstellen. Am Ende des Projekts wird die Bemessungsgrundlage in Österreich nach den Regelwerken auf die Kostenfeststellung nach ÖN B 1801-1 (Schlussrechnungen der ausführenden Unternehmen) abgestellt.

 

 

Veränderung der HONB im Projektablauf

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Kategorie Honorarwesen

Als mir mein Institut diesen Titel für einen Vortrag vor Studenten vorgeschlagen hat, dachte ich: tolle Idee, muss man unbedingt einmal machen. Der zweite Gedanke war, das wird mein kürzester Vortrag, denn die Materialien dazu sind ziemlich dünn.

Planungsbüros sind extrem heterogen in Größe und Struktur, starten fixiert auf starke Persönlichkeiten, nur sehr wenige schaffen den Sprung in die 2. Generation.

Die Wirtschaftlichkeit eines Büros wird meist am Kontostand abgelesen, systematische Kennwerte sind sehr selten. Bei mehr als 3500 Ziviltechnikerbüros im Kammerbereich Wien, Niederösterreich, Burgenland hatten von 1998 - 2002 nur etwa 100 auf eine Umfrage zur (neutralisierten) Bekanntgabe ihrer Wirtschaftsdaten geantwortet, daraus war keine Statistik zu generieren. Die Antworten waren zT. stark im Gegensatz zu den Daten.

Die Analyse wird erschwert, da Architekten aus Wettbewerben mit hohen Akquisitionskosten (= 8 - 10 % des Umsatzes) belastet sind, Ingenieurbüros dagegen nicht. Schon die Erkenntnis, dass Verhandlungsverfahren idR. fast genauso aufwendig sind wie Wettbewerbe, musste erst etabliert werden.

Für die Herausgabe von LM.VM.2014 war zur Kalkulation der Stundensätze eine neue, verständliche Regelung zu finden. Die Kalkulationsblätter A - C werden seit 2014 jährlich auf die Ergebnisse der Kollektivvertragsverhandlungen zwischen bAIK und Gewerkschaft fortgeschrieben und bilden ein allgemeingültiges Rückgrat für den Berechnungsweg der Honorare über Aufwandsabschätzung und für Personaleinsatzplanung.

 

 

Geschäftsgemeinkosten im Planungsbereich
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Kategorie Honorarwesen

Bei Standardprojekten wie Wohnbau, Schulen, Geschäftshäuser kann ein Auftraggeber zurecht davon ausgehen, dass ein Architekt (Objektplaner) die Konfiguration der „Arbeitsplätze“ einer Küche, eines Klassenraumes in der Gebäudelehre, im Wohnbau gelernt hat und (nur) ein „normaler“ Abstimmungsbedarf zwischen Bedarfsangaben und endgültiger Planung eingebracht werden muss.

Ganz anders liegt die Sache bei speziellen Arbeitsplätzen zB. der modernen Gerätemedizin, bei Laborbauten, in vielen Bereichen des High-Tech- Industriebaus, wo der Objektplaner die Räume, die Geräte, die Funktionseinrichtung mit den Nutzern mehrfach im Detail abstimmen muss und die funktionalen Anforderungen die Gestaltungsspielräume oft einengen.



Planung von besonderen Arbeitsplätzen
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Kategorie Planung

Die Qualitätssicherungssysteme der AS (Austrian Standards) sind in Bezug auf ÖN H 6010 und ÖN E 8390-1 nicht wirksam geworden. Die beiden Unterlagen sind weder planungstauglich, noch zukunftstauglich. Die beiden Normen propagieren Fehler und Einseitigkeiten, die Planungen ins Chaos und Baustellenabwicklungen zu hohen Mehrkosten treiben können.



Warnung vor ÖN H 6010 + ÖN E 8390-1
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Kategorie Planung

1977 hat K.H. Pfarr die Problematik mit der „Entwurfsplanung“ in den Leistungsbildern aufgezeigt, indem er die LPH 3 als „Systemplanung“ bezeichnet hat.

Der von Pfarr eingeführte Begriff „Systemplanung“ ist aber im Rollenverständnis der Architekten nicht immer angekommen.

Entwurfsplanung oder Systemplanung, 2 Begriffe für eine Leistungsphase
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Kategorie Planung

In der HOAI wurde 1977 der Begriff Objektplaner für die Beschreibung der Rolle des "federführenden, zentralen Planers" für den Architekten eingeführt.

 

 

Objektplaner - Architekt

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Kategorie Planung
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