Die Qualitätssicherungssysteme der AS (Austrian Standards) sind in Bezug auf ÖN H 6010 und ÖN E 8390-1 nicht wirksam geworden. Die beiden Unterlagen sind weder planungstauglich, noch zukunftstauglich. Die beiden Normen propagieren Fehler und Einseitigkeiten, die Planungen ins Chaos und Baustellenabwicklungen zu hohen Mehrkosten treiben können.



Warnung vor ÖN H 6010 + ÖN E 8390-1
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Kategorie Planung

1977 hat K.H. Pfarr die Problematik mit der „Entwurfsplanung“ in den Leistungsbildern aufgezeigt, indem er die LPH 3 als „Systemplanung“ bezeichnet hat.

Der von Pfarr eingeführte Begriff „Systemplanung“ ist aber im Rollenverständnis der Architekten nicht immer angekommen.

Entwurfsplanung oder Systemplanung, 2 Begriffe für eine Leistungsphase
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Kategorie Planung

In der HOAI wurde 1977 der Begriff Objektplaner für die Beschreibung der Rolle des "federführenden, zentralen Planers" für den Architekten eingeführt.

 

 

Objektplaner - Architekt

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Kategorie Planung
Praktisch jedes Projekt, das heute in der Pathologie der Sachverständigen und Gutachter oder im Strudel von Kostensteigerungen landet, zeigt die Symptome der GOA 1945-1991: ausgeschrieben auf Basis des Entwurfs >> Kostensteigerung 30-40 % plus erhebliche Bauzeitüberschreitung!

Ausschreibung auf Basis des Entwurfs

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Der Begriff Krise ist nicht scharf konturiert, wird häufig unbedacht angewandt, ist im Empfinden der Projektbeteiligten unterschiedlich skaliert.

Es gibt Projekte, bei denen Konsens zum Begriff Krise herrscht, zB. wenn ein wesentlicher Beteiligter in Konkurs geht und (fast) alle Arbeiten der anderen Gewerke behindert sind.

In solcher Situation herrscht auf Seiten der verbleibenden Projektbeteiligten weitgehend „Sprachlosigkeit“ insoferne, als die Frage wer was zu tun hat (hätte) nicht ad hoc zugeordnet werden kann.

Projektkrisen sind mannigfaltige Begleiter der Architekten und Ingenieure, fast könnte man meinen, kein Projekt kommt ohne Krise durch.

Die Ursachen kommen selten von außen, oft aus der Projektarbeit selbst, meist aus zu geringer Tiefe der Vorbereitung in der Leistungsphase ø, die vor dem Einsatz der Planer, die Anforderung (Bedarfsplanung) an das Projekt erarbeitet.



Besondere Leistungen in Projektkrisen
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Planer planen selten für sich selbst, allein daraus resultiert eine zwingende Mitwirkungspflicht des Auftraggebers. Planer haben Planen gelernt, nicht aber alle Arbeits- und Lebensbedingungen der vielfältigen Varianten unserer Welt. Der Arbeitsplatz eines Herzchirurgen oder eines Stellwarts der DB wird nicht nur in einer „Erörterung“ ausführungsreif konzipiert werden können.



Entscheidungen in Projekten
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Koordination + Integration aller Beiträge der Fachplaner durch den Objektplaner (Architekt im Hochbau, Bauingenieur im Ingenieur) ist eine zentrale Forderung der HOAI seit 1977 und zugleich die größte Unbekannte in der Bau(rechts)diskussion.

Der Anstoß zu diesem Beitrag kam aus der ersten Sitzung der von RA Dr. Georg Karasek mit neuem Schwung betriebenen österreichischen Gesellschaft für Baurecht (ÖGEBAU) und ist anstelle des ursprünglich gedachten 30-Seiters, schnell in die Dimension eines Fachbuches hineingeraten.

Die Inhalte richten sich an die Anwender der HOAI 2013 und der österreichischen Regelwerke (GOA 1991-2004 und LM.VM.2014), die vom Autor zwischen 1997 und 2014 zT. mehrfach fortgeschrieben wurden.

 

 

Aufbauorganisation
24.00 €

Explodierende Kosten, Fehl(?)planungen einiger Großprojekte sind derzeit beliebtes Terrain für mediales Planerbashing. Machen wir einen Schritt zurück, weg von der aufgeheizten Front, um wieder einen klaren Blick auf die Arbeit und die Möglichkeiten der Planer werfen zu können.

Der erste Eindruck: Journalisten und juristische Ratgeber vorverurteilen Planer und auch Bauherren für die wirtschaftlichen Folgen dessen, was die Planer tun, nicht tun oder gar nicht tun können, ohne dass die realen Möglichkeiten fachlich dargestellt oder für eine interessierte Außenwelt mit verständlichen Worten transportiert werden.



Planer sollen für die Kosten haften, obwohl sie nicht die Preise machen ?

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Kostenermittlungen sind zunehmend Streitthema zwischen Planern und Auftraggebern, wobei sich eine große Lücke auftut, zwischen

  • Erwartungshaltung und fachlichen Möglichkeiten,
  • zwischen Erwartungshaltungen und Ausbildungsstatus,
  • zwischen Erwartungshaltungen und Regelwerken.

Kaum ein Auftraggeber ist bereit zu akzeptieren, dass die Entwicklung von Bauprojekten mit Entwicklungsarbeit verbunden ist und nicht die 10.000ste Wiederholung des gleichen Produkts darstellt.

Kaum ein Auftraggeber ist bereit zu akzeptieren, dass die Kosten erst nach der Vergabe zu 95 % der Bauleistungen „sicher“ sind, wenn die LVs auf Basis qualifizierter Ausführungsplanung gemacht wurden.

Für viele andere Lebensbereiche werden systematische Unschärfe, divergente Haltungen akzeptiert, im Bereich der Bauplanung sind (fast) alle Auftraggeber der Meinung, „seit den Pyramiden könnte man das doch gelernt haben!“

 

 

Kostenschätzungen und -berechnungen. Wo sind die Lücken im Kostentrichter ?

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KostenManagement als Darstellung zu Methodik und Werkzeug stand schon länger auf meinem Programm.

Der Beginn im Juni zeigte bald deutlich mehr als 30 Seiten (Normalgröße einer Ausgabe der planungswirtschaft), war aber erst mitten im Kapitel 4 (Begriffe) angelangt. Mit den ersten Fortschreibungen wurde klar ... das wird eine Doppelausgabe, schlussendlich deutlich größer als 2 Normalausgaben.

Strategische, taktische, operative Anleitung zu KostenManagement in einer stark verdichteten Abhandlung, als Arbeits- und Erfahrungsbericht aus einigen hundert Projekten und Gutachten, aus mehreren Kulturkreisen von Frankfurt bis Klagenfurt, ohne direkt auf eines der Projekte selbst einzugehen.

 

 

Ausgabe 03-04/2019
48.00 €

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